Refluxordination Univ. Doz. Dr. Martin Riegler

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Medikamente

Prinzip der medikamentenösen Therapie ist es, den Mageninhalt weniger sauer zu machen.

Damit fliesst dann weniger Säure in die Speiseröhre zurück und die Beschwerden nehmen ab.

Vorteil: man braucht keine OP.

Nachteil: auch der nicht saure Reflux kann Beschwerden (± Krebsrisiko) machen.

Deshalb läßt sich nur in 30% der Fälle mit einer medikamentösen Therapie langfristig Beschwerdefreiheit erzielen. In den restlichen Fällen muss mit einer Ernährung und/oder einer Reflux-OP geholfen werden.

Medikamente gegen Sodbrennen sind:

 

  • Säurebinder: das sind Substanzen, welche die Säure im Magen binden und neutralisieren (z.B. Rennie, Maalox, Sucralfat, Gaviscon, Ziverel).
  • Histamin Blocker: diese hemmen einen Teil der Säureproduktion im Magen (ca 40%-50%).
  • Magensäure Blocker (Protonen Pumpen Hemmer; engl. proton plump inhibitor; PPI): diese sind am wirksamsten, weil sie die Magensäureproduktion direkt hemmen (je nach Dosis 50-100% Hemmung; Pantoprazol, Pantoloc, Nexium, Esomeprazol, Durotiv, Pantip, Omec Hexal, Lansobene etc.).

Prinzipiell sollte man nie eine blinde (unkontrollierte) Therapie machen.

Zeigt die Reflux-Messung einen sauren Reflux als Ursache für die Beschwerden, kann für 2-3 Monate eine Behandlung mit einem Magensäureblocker (PPI) empfohlen werden. Sonst empfiehlt es sich, Säurebinder einzusetzen. Eine Dauertherapie mit einem Magensäureblocker (PPI) ist nicht sinnvoll, weil ja die Ursache noch immer besteht - also das Ventil im Ausgang der Speiseröhre, immer noch undicht ist - und man mit den Medikamenten immer noch einen nicht sauren Reflux hat, der typischerweise Beschwerden macht (Aufstossen, Husten, Heiserkeit, Halsbrennen etc.).

Und dann darf man nicht vergessen: die unkontrollierte Dauereinnahme der Magensäureblocker (PPI) kann zu Osteoporose (Knochenschwund), Infektionen in Lunge, Darm und Nervensystem, Verdauungsproblemen (Durchfall, Verstopfung) und Demenz führen.

Deshalb empfehlen wir auch bei der Reflux Therapie mit Medikamenten:

Nie eine blinde Therapie, immer eine auf den Daten - basierende, massgeschneiderte, individualisierte Therapie.

Bekommt man die Reflux Beschwerden mit den Medikamenten nicht ausreichend in den Griff, werden die Medikamente nicht vertragen, wäre eine langfristig, dauerhafte PPI Therapie notwendig oder wollen Sie diese Medikamente nicht mehr einnehmen, sollte man an eine OP gegen den Reflux denken.

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